Montag, 18. November 2013

Ahoi, Captain!

Die Segel gespannt
Den Blick über's Land
Die See so rau
Anzüge in Marineblau

Die Wellen schlagen gegen das Schiff
Der Leuchtturm steuert uns durch das Riff
Gepeitscht vom beißendem Wind
Das Meer wiegt uns,wie ein ruhendes Kind

Die Wolkendecke sie bricht nun auf
Sternbild für Sternbild nimmt seinen lauf
Der Mond erscheint in voller Pracht
Mit Rum und Musik, so manche Nacht verbracht

Der Morgen nicht lange auf sich warten lässt
Die Aussicht richtet sich gegen West
Der Heimathafen liegt so nah
Wie lang ist es her, dass ich Zuhause war?

©HauptstadtkindArt

Freitag, 15. November 2013

Willkommen im Dschungel, fremd im eigenen Land

Jede Note ist gesungen
Jeder Ton doch längst verklungen
Ein stilles rauschen herrscht in Raum
Ein dunkler Tod im leeren Traum

Mephisto reicht mir seine Hand
Nimmerland ist abgebrannt
Er öffnet sanft mir seine Tür
Und nimmt mein Leben, an sich hier

Als tot und Hülle kehr ich zurück
Hab mich verloren im ewig Glück
Das Leben liegt in Trümmern mir
Zerstört und zweifeln im jetzt und hier

Das Laufen schwer, ich stehe nun
Will nur ein'ge Minuten ruh'n
Der Sonnenschein nimmt seinen Lauf
Und höre mit dem atmen auf.

© HauptstadtkindArt

Donnerstag, 14. November 2013

Und ich singe meine Lieder, Tanz mit tränen in den Augen

For a second, I swear she almost smiled
' Do you want to be happy?'
'Yes. No. I don't know. What kind of question ist that?'
'A simply one,' she said. 'Do you want to be happy?'
'I don't - I don't think I know how'


Mittwoch, 6. November 2013

Und in tiefen, dunklen Nächten, sind es die hellen Sterne die uns den Weg leuchten.
Es sind Kerzen die am Wegesrand  stehen und uns weisen wo lang es geht.
In Dunkelheit schleichend, schreckend zurück blicken niemals gesehen, die Schatten der Nacht.
Im Leben verloren, und doch unterwegs.
Menschen an der Seite, die dich zum lachen bringen, die dir die Hand reichen und den Kopf halten.
Die mit dir singen, oder einfach nur zu hören. Die dir gut zu reden und Hoffnung geben.
Die mit dir beten, und es für dich tun.
Die aus tiefen, dunklen Nächten, helle Stunden zaubern.
Die die Kerzen wieder entzünden, wenn sie erlöschen.

Samstag, 3. August 2013

Erkläre einem Blinden Farben.

Rot.
Rot, ist die Liebe. Rot, ist wie ein sehnlicher Kuss, von den Lippen eines geliebten Menschen. Rot, ist der Duft einer zarten Rose. Rot, ist wie ein knisterndes Feuer am Strand, am Abend, im Rausch des Meeres. Rot, ist der Geschmack, einer sommerfrischen Erdbeere. Rot ist das Blut was in dir pulsiert, wenn das Herz in der Brust vor Freude explodiert.
Gelb.
Gelb, ist die Sonne. Gelb ist wie eine saure Zitrone, die auf der Zunge prickelt. Gelb sind die strahlen der Sonne im kalten Winter. Gelb, ist der Sand am Strand, wenn sich die feinen Körner zwischen die Zehen bohren.
Blau.
Blau ist die Freiheit. Blau ist eine Brise des Windes, an einem lauen Sommerabend. Blau ist der Fluss, durch den man mit hochgekrempelter Hose wartet. Blau, ist der Geruch von frischer Tinte.
Grün.
Grün ist die Hoffnung. Grün, ist der Geruch von frisch gemähtem Gras.
Grün, ist der Geschmack eines sauren Apfels. Grün ist auf einer Waldlichtung im Sonnenschein zu laufen.
Orange, ist wärme. Orange ist eine lange Umarmung deines besten Freundes. Orange, ist die wärme, der Kerzen am Tannenbaum. Frische Orangensaft, schmeckt nach Orange.
Rosa.
Rosa ist das erste Verliebt sein. Rosa ist ein kleines Kompliment, was das Herz erfreut. Rosa ist die Vorfreude auf einen geliebten Menschen. Rosa ist der Geschmack von Himbeereis.
Weiß.
Weiß, ist die Unschuld. Weiß, ist der erste Schnee nach einem langen Herbst. Weiß, ist der Geruch, eines frisch gewaschenen Shirts. Weiß, ist das Gefühl von gefrorenem Wasser.
Grau.
Grau ist der Schmerz. Grau ist der Verlust eines geliebten Menschen. Grau, ist das Pochen des Fußes wenn man sich gestoßen hat. Grau ist
Schwarz.

Schwarz ist die Unendlichkeit. Schwarz ist die Nacht, die dich umgibt nach einem langen Tag. Schwarz ist die absolute Stille. Schwarz ist die Kälte wenn du ganz alleine bist.  

Sonntag, 14. Juli 2013

'Du wirst dich allem, was Du liebst, entwinden, und wirst, wenn dies dir bitteren Schmerz erweckt, darin den ersten Pfeil des Banns empfinden.'

Das Leben spielt, Melodien, hoch und tief, in Dur und Moll. Spielt mit langen Pausen und zügigen Märschen, spielt froh erweckt und tief betrübt.
Gehe meinen Weg, mein Mädchen an der Seite, in die Selbstständigkeit geleitet, überfordert und überemotional, glücklich, und manchmal zu nachdenklich, den Ferien gesonnt, und dem Trott des Alltags entflohen. Und doch fehlt der geregelte Ablauf, der alltägliche Rhythmus, gewohnte Abläufe.
Und doch, ist es die viele Zeit, die mir am meisten zu schaffen macht. Die Zeit, die mir Gelegenheit gibt um nachzudenken, um zu grübeln.
Um in den Spiegel zu schauen und Unzufrieden zu sein mit dem Anblick. Ständige Gänge auf die Waage, skeptische Blicke in den Kalender. Vor wenigen Monaten waren es über 5 Kilo weniger, und weniger Narben, was für eine Versagerin bin ich eigentlich? Was tauge ich? Wer bin ich - Sag es mir, ich verliere mich